Die große Box
Für die „Frixberg Ouvertüre“ wird eine weiße Box gebaut, die sowohl Präsentationsraum als auch Kommentarfeld ist. Es ist eine Box in den Maßen 3m x 2m x 1,5m, die mit Guckschlitzen und Einwurfmöglichkeiten für Kommentarzettel ausgestattet ist. Innen in der Box wird auf Tafeln die Idee des Fonds präsentiert. Außen bietet die Box die Möglichkeit Kommentare zu hinterlassen. Spontane Gedanken im Zusammenhang mit der Idee des Fonds können so konserviert werden. Die Box wird täglich von jeweils zwei Leuten aus der Gruppe der InitiatorInnen betreut und dokumentiert. Hier besteht dann auch die Möglichkeit sich im direkten Gespräch mit den Initiatoren auszutauschen.

Die Möglichkeiten der Beteiligung sind bewusst vielschichtig gewählt. Es können Zettel ausgefüllt und in die Box geworfen werden, es können Gespräche mit den Initiatoren geführt werden und es können Nachrichten an der Außenwand der Box hinterlassen werden. Die Box soll über einen Zeitraum von 10 Tagen im öffentlichen Raum stehen. Zwischendurch (ca. im letzte Drittel der Ouvertürenlaufzeit) wird es zudem eine offene Workshopveranstaltung geben, bei der die Struktur des Fonds erarbeitet wird. Abschließend gibt es eine Diskussions- und Präsentationsveranstaltung, bei der das Material ausgewertet und diskutiert wird. Die Ergebnisse werden zudem in einem kleinen Dokumentationsheft veröffentlicht.

Die Ergebnisse des „Intermezzos“, der gesamten „Ouvertüre“ und der Abschlussveranstaltung bilden die Grundlage für die finale Ausgestaltung des Fonds.

Umsetzung und Finanzierung
Die „Ouvertüre“ wird von dem neu gegründeten Verein ANföR umgesetzt. Der Verein wurde von Friedrichshainer Kultur und Stadtteilinitiativen gegründet, zu dem Zweck der Umsetzung der
Fondsidee und zur künstlerischen und basisorientierten Bespielung und Nutzung des öffentlichen Raumes. Die Ouvertüre als auch die erste Runde des Fonds wird bereits von den ersten Einzahlern umgesetzt.

 

Chronik der Ouvertüre